Selbst–verständliche
und mühelose Interfaces

Unser Schwerpunkt liegt in der Konzeption und Gestaltung interaktiver Systeme.
Unser Ziel ist es, die Komplexität digitaler Anwendungen so zu gestalten, dass sie vom Menschen als einfach empfunden werden. Damit helfen wir unseren Klienten, die Bedienqualität und den Gebrauchswert ihrer Produkte zu verbessern.

Maßanzug statt Konfektionsware

ma ma Interactive System Design ist ein inhabergeführtes Designbüro mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Studio wird 1999 von Stefan Karp gegründet, 2005 kommt Jochen Denzinger als Partner dazu.

Wir haben uns sehr bewusst für eine schlanke, flexible und damit effiziente Bürostruktur entschieden: Unsere Teams werden projektbezogen entsprechend der benötigten disziplinären Expertise zusammengestellt; je nach Projektumfang sind das in der Regel zwei bis fünfzehn Mitarbeiter. Darüber hinaus kooperieren wir in einem Netzwerk mit festen, externen Partnern in Bereichen wie Programmierung oder Markenbildung. Stefan und Jochen stehen immer als feste Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Vorteile dieser Struktur zeigen sich in der Qualität unserer Projektergebnisse, sie liegen in hoher Sachkompetenz, in Effizienz und geringem Overhead, in kurzen Entscheidungswegen, in langfristigen Geschäftsbeziehungen und im persönlichen Kontakt mit den Inhabern.

Unsere Gestaltungswurzeln fußen im Produkt- & Investitionsgüterdesign. Sowohl Stefan, als auch Jochen haben an der Hochschule für Gestaltung Offenbach Produktgestaltung studiert.

Stefan Karp

Stefan Karp, geboren 1963, gestaltet bereits seit 1992 im Bereich der »neuen Medien«. Parallel zum Studium gründet er 1993 sein erstes Designbüro »Real Informationsdesign« mit drei weiteren Partnern. Daneben hat er Ausstellungen organisiert, an medienkünstlerischen Installationen mitgewirkt, Vorträge gehalten, sowie verschiedene Lehraufträge wahrgenommen.
Von 2004 bis 2005 forscht und lehrt er im Rahmen einer Vertretungsprofessur, die er sich mit Jochen Denzinger teilt, im Studiengang Virtual Design an der Fachhochschule Kaiserslautern.

Jochen Denzinger

Jochen Denzinger, geboren 1969, war für verschiedene Designbüros, wie auch in der angewandten Forschung tätig – u.a. für das Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) der ehemaligen GMD, die Hochschule für Gestaltung Offenbach und das Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation. Jochen engagiert sich in der Lehre, war in verschiedenen Gremien als Gutachter tätig und ist seit 2006 Mitglied des Programmkomitees der »Mensch & Computer« Konferenzreihe. Seit 2004 arbeitet Jochen für ma ma Interactive System Design und ist seit 2005 Partner.

Arbeitsschwerpunkte

ma ma Interactive System Design ist spezialisiert auf Beratung, Konzeption und Gestaltung sämtlicher Erscheinungsformen interaktiver Systeme und digitaler Medien.
Dazu zählen bislang vor allem:
– Automotive Anwendungen wie Fahrerassistenz- und Navigationssysteme
– Software-Applikationen
– Datenbankgestützte Websites
– Forschungsprojekte

Ubiquitous Computing & allgegenwärtige Interfaces

Der allgegenwärtige, vernetzte und unsichtbar gewordene Computer ist unserer Überzeugung nach das neue Paradigma für den Gestaltungsbereich der Human-Computer-Interaction. Eine möglichst nahtlose und natürliche Integration des Computers in unseren Alltag und unsere Umgebung ist Ziel und Herausforderung: Wie kann der uns umgebende physische Raum mit digitaler Information und Funktion erweitert werden? Wie sind Systeme zu gestalten, die dem Menschen dienen und sich an ihn anpassen? Wie werden Interfaces im Wortsinn »selbst-verständlich« und »be-greifbar«?


UNSERE ARBEITSSCHWERPUNKTE GLIEDERN SICH IN ZWEI BEREICHE:
FLÄCHIGE BZW. GRAFISCHE INTERFACES, SOWIE IN ZUNEHMENDEM MASSE RAUMBASIERTE INTERFACES.



Jenseits der Usability

Usability, Software-Ergonomie, Benutzbarkeit mit allen Facetten ist Voraussetzung der von uns gestalteten Mensch-Maschine-Schnittstellen. Sie stellt aber nicht die ausschließliche Perspektive dar und muss individuell im Kontext der jeweiligen Anwendung betrachtet werden – eine Softwareapplikation für Experten stellt einfach andere Anforderungen als eine mediale Installation in einer Ausstellung.
Um eine hohe Designqualität zu erzielen, gilt es eine Vielzahl von Qualitäten und Anforderungen gleichermaßen zu berücksichtigen. So müssen technische und funktionale Eigenschaften, aber auch ästhetische, semantisch-kommunikative und strukturell-organisatorische Kriterien erkannt, bewertet und in die Gestaltung eingebunden werden.

Auszeichnungen

Die Arbeit mit und für unsere Klienten wurde über die Jahre mehrfach ausgezeichnet. Zu den Preisen gehören der Bundespreis Produktdesign, der Designpreis der Bundesrepublik (Nominierung), der Deutsche Preis für Kommunikationsdesign, der Grimme Online Award (Nominierung), der if Communication Design Award, der Internationale Medienpreis des SWR (Nominierung) und der MEDIDA Prix Publikumspreis.