David Gelernter, Professor für Computerwissenschaften an der Yale Universität, Erfinder von "Linda, einer Programmiersprache für verteilte Programmierung und bekannter Buchautor, bricht seine Lanze für eine, wie er sagt, lange überfällige Orientierung in der Softwareentwicklung an einer Bauhaus-Ästhetik.
Eben, sag ich doch...

Artikel in der FAZ vom 5. März 2011
Wikipedia Eintrag über David Gelernter

posted by steffen, 10-03-2011

Das »Bifocal Display« Konzeptvideo von Robert Spence und Mark Apperley (Imperial College) ist nicht nur deswegen erwähnenswert, weil es bereits 1982 das inzwischen Dank Apples Dock weitverbreitete Visualiserungs-Prinzip von Hauptfokus/ Detail und Peripheriärer Information darlegt, sondern ist insbesondere auch wegen der Darstellungstechniken (Paperbased Modelling) interessant.

 

Mehr Details, insbesondere auch zu weiteren Anwendungen des Prinzips  sind zu finden unter http://www.interaction-design.org/encyclopedia/bifocal_display.html

posted by jochen, 10-02-2011

via Interaction-Design.org

Aufruf zur Teilnahme
Chemitz, 11.-14. September 2011


»Medien bestimmen zunehmend unser Leben. Ihre Vielfalt und Möglichkeiten bieten gleichsam Chancen wie Risiken. So kann aus einem reichen Repertoire geschöpft werden, um Informationen medial zu transportieren. Gleichzeitig wird ihre Nutzung zunehmend komplex.
Thema der Tagung sind Medien – ihre Möglichkeiten, ihre Gefahren, ihre Nutzung, ihr Einfluss auf unser Leben und unser Einfluss auf sie, heute und vielmehr noch morgen und übermorgen.«

Die Konferenz »Mensch & Computer« der Gesellschaft für Informatik (GI) findet gemeinsam mit dem »UPA Track« der Usability Professionals und den Thementrack »Entertainment Interfaces« statt. Beiträge umfassen Vorträge zu Forschungs- und Praxisergebnissen, Kurzbeiträge zu innovativen, noch laufenden Arbeiten, Systemdemonstrationen, Workshops und Tutorien.

Wie in jedem Jahr seit 2006 freue ich mich darauf, die Mensch & Computer durch meine Arbeit im Programmkomitee unterstützen zu können.

Programminfo und Registrierung unter http://uebermedien.org/
Call for papers unter http://uebermedien.org/call-for-papers/ 

posted by jochen, 26-01-2011

Während die meisten Automobilhersteller noch experimentieren schafft der japanischen Konzern Toyota Fakten.
Für rund 120 EUR bietet dieser einen Geräuschgenerator für das Hybridauto Prius an. Wenn dieses im Elektromodus fährt klingt das wie in diesem Video zu hören und zu sehen ist:

In Europa hingegen wird noch diskutiert, ob ein solcher Klanggenerator für Elektroautos überhaupt nötig sei und wenn ja, welches Geräusch denn adäquat wäre. Der Autotuner Brabus ist wohl dafür und demonstriert das mit einem elektrifizierten Smart. Das klingt dann nach Jahrmarkt und Geisterbahn oder Star Wars (zu hören ab min 1:40 im Video):
videos.cnet.co.uk/other/smart-brabus-electric-drive-39042825/

Mein Favorit aber ist das DS Cabriolet aus dem Film Gattaca. Eine Szene ist hier zu sehen und zu hören:
www.youtube.com/watch

Der Prius Geräuschgenerator kommt aus dem Land, dass die Oto-Hime, die Klang-Prinzessin erfunden hat. Diese hilft gênanten Japanerinnen ihr "kleines" Geschäft auf öffentlichen und halböffentlichen Toiletten zu verrichten, indem es das Geräusch einer betätigten Toilettenspülung simuliert und damit peinliche "Nebengeräusche" überdeckt:
www.youtube.com/watch
Nun eben folgt das künstliche Fahrgeräusch.

posted by steffen, 08-09-2010



Erstaunlich motivierend kann ein einfaches Sound-Feedback sein, insbesondere wenn es unerwartet ist…
Das erinnert mich persönlich spontan an den Film GATTACA, in dem alte Citroën DS' und Rovers herumfahren und, unterlegt mit dem Surren von Elektromotoren, recht futuristsich daherkommen.

 

posted by jochen, 18-01-2010

»Imagine you could draw musical instruments on normal paper with any pencil (cheap circuit thumb-tacked on) and then play them with your finger. The Drawdio circuit-craft lets you MacGuyver your everyday objects into musical instruments: paintbrushes, macaroni, trees, grandpa, even the kitchen sink...«
Read more


posted by jochen, 23-11-2009

Mir sind wenige Studien bekannt, die versuchen, den Return of Investment von Design und Usability in Zahlen zu fassen… Es gibt sie aber doch:
»The $300 Million Button« von Jared M. Spool zeigt, dass bei einem Online-Shop ein einfacher Weg zum Ziel bare Münze wert sein kann: http://www.uie.com/articles/three_hund_million_button

posted by jochen, 22-10-2009

via IxDA Discuss

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Eine amüsant-bissige Webseite zum Thema Usability, die nicht ganz ernst zu nehmen ist. Oder doch? Besonders die »illustration of the usability process« am Anfang der Seite ist ein gut erzählter Witz.

www.usabilitymustdie.com

posted by steffen, 08-06-2009


»NanoTouch«, entwickelt von Microsoft Research und dem Potsdamer Hasso Plattner Institute, ist ein semitransparentes See-Through-Display, bei dem sich der Touch auf der Rückseite des Devices befindet. Erscheint mir insbesondere auch deswegen interessant, weil das alte Touch-Problem, dass die Hand den Inhalt verdeckt, aufgehoben ist…

Weitere Links: http://www.hpi.uni-potsdam.de/baudisch/; http://www.patrickbaudisch.com/projects/nanotouch/index.html

posted by jochen, 15-05-2009

via cnet news

Just published: http://interactions.acm.org/

Cover Story: The Washing Machine That Ate My Sari - Mistakes in Cross-Cultural Design
(Apala Chavan, Douglas Gorney, Beena Prabhu, Sarit Arora)

The rise of emerging markets has fundamentally altered the global marketplace. Actually, it has created a global marketplace, a vast, wired network of manufacturers, programmers and designers who can be anywhere. But consumers and users are always local. And when it comes to developing successful products and services for these users, there is an almost infinite number of ways to get it wrong. Less than half of companies competing in emerging markets have been very successful in meeting their goals, according to one recent study. Bringing a new product to an emerging and possibly untapped market is seductive. But operational investments to enter the market are steep, and failure to launch can be very, very costly.
Peter Drucker said, "the business enterprise has two - and only two - basic functions: marketing and innovation." So success in an marketers and designers are the ones who must get emerging markets right. Designers need to gain a deep, almost tactile awareness of the culture and context of their target market, never letting the global threads of networks and supply chains wrap them in a cocoon. It's essential that they learn from the mistakes others have made in creating products for emerging markets.
This cover story, by Apala Chavan and her team at Human Factors International, highlights the often amusing but economically critical differences between cultures - and the challenges of producing products for the global marketplace.

Click here to continue exploring "Cross Cultural Design..."

posted by jochen, 25-02-2009

Unter http://www2.hu-berlin.de/mc2009/callforpapers.htmlmc2009/callforpapers.html findet sich der CfP der transdisziplinären Konferenz Mensch und Computer 2009. Die Tagung hat u.a. die Schwerpunkte
• Grundlagen für die Analyse, Gestaltung und Bewertung interaktiver Systeme
• Design von Benutzungsschnittstellen
• Usability-Engineering
• Anwendungen & Fallbeispiele
Deadline für das Einreichen von Vorträgen, Design-Präsentationen, System-Demonstrationen, Postern und Workshops ist der 09.03.2009; für Tutorien ist der Stichtag der 13.04.2009.

posted by jochen, 18-12-2008

PsychExchange collects and shares videos on all issues of psychology – interessting stuff for all of us…

The collection includes an intriguing experiment I personally experienced with an audience of some 30 people – a lesson on selective attention/ inattentive blindness I will never forget. See more: www.psychclips.co.uk/clip28.html and www.psychclips.co.uk/clip128.html.
 

posted by jochen, 26-11-2008

via IxDA Discuss

Jochen wurde zu einem Expertenworkshop »Orientierung im Alter - Perspektiven aus Design, Technologie, Raumkognition und Architektur« an der Hochschule für Gestaltung Offenbach eingeladen.

»Eine Projektgruppe im Fachbereich Produktgestaltung unter der Leitung von Prof. Peter Eckart entwickelt derzeit für ein großes Alten- und Pflegeheim in Frankfurt ein neues Orientierungssystem. In diesem Kontext findet am 28.November 2008 ein interdisziplinärer Workshop statt, in dem das komplexe Thema ›Orientierung im Alter‹ behandelt werden soll. Verschiedene Wissenschaftler aus dem Bereich der Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie stellen ihre Forschungsprojekte vor und diskutieren mit Designern und Studenten die Probleme alter Menschen in Bezug auf Wahrnehmung und Orientierung in großen komplexen Gebäuden.« Weitere Experten sind: Dipl. Psych. Simon Büchner, Dr. Christoph Hölscher, Dipl. Des. Jochen Leinberger, Dr. Dipl. Psych. Stefan Münzer, Barbara Pigisch, Dipl. Psych. Dieter Rhode und Dipl. Ing. Christoph Stahl. Der Workshop ist hochschulöffentlich.
Nähere Informationen unter http://www.hfg-offenbach.de/index.php?nodeId=3581, Agenda unter http://www.hfg-offenbach.de/data/a/agenda_workshop.pdf.

posted by jochen, 23-11-2008