Das »Bifocal Display« Konzeptvideo von Robert Spence und Mark Apperley (Imperial College) ist nicht nur deswegen erwähnenswert, weil es bereits 1982 das inzwischen Dank Apples Dock weitverbreitete Visualiserungs-Prinzip von Hauptfokus/ Detail und Peripheriärer Information darlegt, sondern ist insbesondere auch wegen der Darstellungstechniken (Paperbased Modelling) interessant.
Oracle hat mit »IT 2020: Technology Optimism: An Oracle Scenario« ein lesenswertes White Paper veröffentllicht, in dem die MItarbeiter in kurzen Essays ihre durchaus subjektiven Ideen, Konzepte und Perspektiven für die IT im Jahre 2020 skizzieren…
Während die meisten Automobilhersteller noch experimentieren schafft der japanischen Konzern Toyota Fakten.
Für rund 120 EUR bietet dieser einen Geräuschgenerator für das Hybridauto Prius an. Wenn dieses im Elektromodus fährt klingt das wie in diesem Video zu hören und zu sehen ist:
In Europa hingegen wird noch diskutiert, ob ein solcher Klanggenerator für Elektroautos überhaupt nötig sei und wenn ja, welches Geräusch denn adäquat wäre. Der Autotuner Brabus ist wohl dafür und demonstriert das mit einem elektrifizierten Smart. Das klingt dann nach Jahrmarkt und Geisterbahn oder Star Wars (zu hören ab min 1:40 im Video): videos.cnet.co.uk/other/smart-brabus-electric-drive-39042825/
Mein Favorit aber ist das DS Cabriolet aus dem Film Gattaca. Eine Szene ist hier zu sehen und zu hören: www.youtube.com/watch
Der Prius Geräuschgenerator kommt aus dem Land, dass die Oto-Hime, die Klang-Prinzessin erfunden hat. Diese hilft gênanten Japanerinnen ihr "kleines" Geschäft auf öffentlichen und halböffentlichen Toiletten zu verrichten, indem es das Geräusch einer betätigten Toilettenspülung simuliert und damit peinliche "Nebengeräusche" überdeckt: www.youtube.com/watch
Nun eben folgt das künstliche Fahrgeräusch.
»Imagine you could draw musical instruments on normal paper with any pencil (cheap circuit thumb-tacked on) and then play them with your finger. The Drawdio circuit-craft lets you MacGuyver your everyday objects into musical instruments: paintbrushes, macaroni, trees, grandpa, even the kitchen sink...« Read more
Holographische Regentropfen, die man fühlen kann, versprechen Forscher der Universität Tokio mit ihrem "Airborne Ultrasound Tactile Display". Es zeigt dreidimensionale Bilder im freien Raum, die auf der Haut spürbar sind.
Der Artikel ist zu finden unter: http://www.golem.de
Pattie Maes, Leiterin der Fluid Interface Group des MIT Media Labs zeigt in ihrem TED-Vortrag den Entwicklungsstand der nächsten Generation der Wearables.
Etwas smoother als die Oldtimer Thad Starner, Steve Mann & Co, aber nach wie vor verbunden mit den alten Problemen des allzu technoiden Konzepts und nicht wirklich viel weiter…
»NanoTouch«, entwickelt von Microsoft Research und dem Potsdamer Hasso Plattner Institute, ist ein semitransparentes See-Through-Display, bei dem sich der Touch auf der Rückseite des Devices befindet. Erscheint mir insbesondere auch deswegen interessant, weil das alte Touch-Problem, dass die Hand den Inhalt verdeckt, aufgehoben ist…
»Philips Design Probes is a dedicated ‘far-future’ research initiative to track trends and developments that may ultimately evolve into mainstream issues that have a significant impact on business. The Probes generate insights from research in five main areas; politics, economic, culture, environments and technology futures. With the aim of understanding ‘lifestyle’ post 2020, the program aims to identify probable systemic shifts in the social and economic domains likely to affect our business and create intellectual property in new areas. It challenges conventional ways of thinking to come up with concepts to stimulate debate. Deliverables range from scenarios and narratives to the creation of experience prototypes and IP fortressing.«
BBC takes a glance at at a vision of how we might live in years to come.
The 'Living Tomorrow' project in Brussels has just opened its revamped concept house of the future.
Guide Gemmeke De Jongh shows us around…
(http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7348940.stm)
»Theoretisch könnten Navigationssysteme viel mehr tun, als ihrem Besitzer den Weg zu weisen. Pkw-Hersteller arbeiten an einem lernfähigen Pfadfinder, der gleich noch den Spritverbrauch optimiert. Damit das klappt, müssen sich Autofahrer allerdings ausspähen lassen.
ERCIM News No. 76 – das online Magazin des »European Research Consortium for Informatics and mathematics« ist online mit dem Themenschwerpunkt The Sensor Web.
Wie immer aus der ausschließlich technischen Perspektive und dennoch oder gerade deswegen lesenswert…